Zwei Apostel in der Gemeinde Wangersen

Volle Freude mit Bez.Apostel Rüdiger Krause und Apostel Dirk Schulz am Mittwoch den 29.06.2016

Die Gemeinden Wangersen und Zeven und geladene Geschwister füllten das Kirchenschiff und den Vorraum in Wangersen.

 

Unser Bez.Apostel diente mit dem Wort aus Lukas 8 Vers 14 ...Was aber unter die Dornen fiehl, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht.

Der Chor sang das Lied, Mappe 121 ,

O Jesu, du seligste Ruh, mein Heiland nun segne mich du! Schenk himmlische Wahrheit, gib Licht mir und Klarheit, sende heut Tröstung und Gnade mir zu.

Ich weiß ja zum Segen die Tür, Herr Jesu, o öffne sie mir! Dein Geist mich bediene, dein Blut mich versühne, mache mich selig, ich danke es dir.

Zu dem Lied der Sänger sagte unser Bez.Apostel; Die Tür erkennen und dann hindurch gehen, dann werden wir alle das erleben was die Sänger gesungen haben.

Das Wort Gottes im Gottesdienst hören ist erstmal notwendig. Es bewahren und umsetzen, wird schon schwieriger. Dann kommen die Sorgen mit der Arbeit, in der Familie, mit Krankheit und, und, und. Da geht schon wieder dieser oder jener Vorsatz aus dem Gottesdienst verloren.

Oder der Reichtum läßt unser Glaubensziel nicht mehr an erster Stelle stehen. Was ist uns wichtig? Der Reichtum allein verhindert nicht, dass erreichen des Glaubenszieles.

Ist uns das Wort wichtig? Und unser Wandel auch ein gutes Zeugnis des Evangeliums?

Wie in Lukas 10 geschrieben steht, hatte sich Marta viel Mühe gegeben den Herrn zu dienen. Das ist alles nicht verwerflich, vieles ist auch für unser Leben notwendig. Aber Jesus sagte; Maria hat das gute Teil ; dass soll nicht von ihr genommen werden.( Lukas 10.42 ) Hier hat der Herr deutlich gemacht, was Priorität hat. Ohne das andere zu schmälern; nur eben nicht an erster Stelle zu setzen.

Auch die Freuden des Lebens sind kein Hindernis, Frucht zu bringen. Letztendlich war das erste Wunder was Jesus tat, aus Wasser Wein zu machen, der köstlicher war als jeder andere zuvor. Ja auch das diente zur Freude auf der Hochzeit. Damals wurde lange Hochzeit gefeiert sagte unser Bez.Apostel. ( Johannes 2....)

Unter all den Sorgen, Reichtum und Freuden auch Frucht zu bringen ist auch unsere Aufgabe heute.

Einige Früchte nannte unser Bez.Apostel ; u.a. die Liebe zu Bruder und Schwester.

Wir denken an den Samariter, der half. Der Priester und der Levit gingen an den Verletzten vorrüber. ( Lukas 10.30...)

Oder auch wie der Pharisäer im Tempel. ( Lukas18.10...) ...ich danke dir Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner....

Lasst uns auch Liebe und Barmherzigkeit üben. Jesus hat am Kreuz dem einen Übeltäter ohne Bedingungen und ohne Rückfragen, Gnade gegeben....heute noch wirst du mit mir im Paradies sein... Er hatte nur gebeten ..Herr gedenke meiner wenn Du in Dein Reich kommst.  ( Lukas 23.43 )

Früchte sind in jeder Gemeinde vielseitig vorhanden. Das macht auch die Lebendigkeit aus.

Auf den nächsten Sonntag ( 3.7.2016) für die Entschlafenen wies unser Apostel hin. Es ist uns vom Herrn viel Liebe und Gnade zuteil geworden. Lassen wir unsere Fürbitten für die Seelen in der jenseitigen Welt nicht abreissen. Auch sie müssen Glauben aufbringen um die Sakramente empfangen zu können. Die jenseitige Welt war Jesus nach dem Opfer ganz doll wichtig. Er ging in die Bereiche um dort den Weg der Erlösung aufzuzeigen. ( Epheser 4.9 )

Wir müssen auch auf dem Weg zur Errettung bleiben und dem Apostelwort folgen. Jene haben auch nur den Weg über das Apostelamt zur Errettung. Dazu ist aber Glaube notwendig und Erkenntnis.  Das ist bei uns hier so und bei denen drüben nicht anders. Deshalb ist Wachstum im Glauben und in der Erkenntnis notwendig.

Apostel Schulz erwähnte in seinem Dienen, von zuvor genannten Früchten. Wir können natürlich keine Birnen erwarten , wenn wir Apfelsamen gelegt haben. Geerntet wird nur was gesäht ist und auch geflegt wird. Lassen wir es nicht vom Unkraut ersticken. Deshalb soll unser Wandel auch ein gutes Zeugnis sein. Die Seelen von drüben schauen auf uns; was sollen sie denn glauben wenn wir nicht glauben.

Zum Ausklang sang der Chor das Lied aus der Chormappe 332

 

Ich glaube fest, dass alles anders wird, wenn uns die Liebe immer weiter führt.

Ich glaube fest, dass Gott die Liebe ist und dass er an der Liebe alles misst.

Ich glaube fest. Ein neues Lied stimmt an, ein Liebeslied, das jeder singen kann.

Refr. Ich glaube fest, das Ziel ist nicht mehr weit, ich hoffe auf die Zeit voll Frieden und Gerechtigkeit.